Telefonieren im Ausland - Handyplex

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Telefonieren im Ausland

Grenzenlos mobil, ohne böses Erwachen!

Können Sie sich noch an die Zeiten erinnern, an denen Sie den Lieben in der Heimat diese kleinen, bunten Kärtchen mit Urlaubsmotiven auf der Vorderseite geschickt haben? Wie hießen die noch gleich? Richtig, Postkarten! Praktische Sache, da der Platz zum Schreiben begrenzt war, und man sich somit auf das Wesentliche beschränken musste. Heutzutage greift man statt zum Stift immer öfter zum Mobiltelefon, auch im Ausland. Ein meist nicht ganz billiges Vergnügen. Damit das mobile Telefonieren in der Urlaubszeit nicht zum Desaster wird, wollen wir Ihnen einige wichtige Ratschläge mit auf den Weg in die Sonne geben.

Bevor es losgeht

Die Koffer sind gepackt, die Reise kann losgehen. Doch bevor man sich drauf verlässt, mit seinem Handy auch wirklich im Ausland telefonieren zu können, sollte man zunächst ein paar Dinge abklären. Zwar ist das Roaming bei den meisten Laufzeitverträgen bereits nach Vertragsabschluss aktiviert, bei Prepaidkarten und Tarifen vom Discounter ist es aber durchaus möglich, dass die Roaming-Dienste zunächst beim Provider aktiviert werden müssen. Es ist also ratsam, sich zuerst beim Anbieter zu informieren.

Als nächstes sollte man überprüfen ob das eigene Handy überhaupt in der Lage ist, sich im Ausland problemlos in ein Netz einzubuchen. Aufgrund verschiedener Frequenzen kann es hier beispielsweise bei Reisen in die USA, nach Südamerika oder Asien zu bösen Überraschungen kommen, wenn man nicht mindestens ein Handy mit Triband-Unterstützung sein eigen nennt. Auch hier gilt: Wer sich nicht sicher ist, holt vorher beim Netzbetreiber oder in der Gebrauchsanleitung des Handys Infos über unterstützte Netze und die ausländischen Frequenzen ein.

Spartipp: Calling Cards



Sparpotential bis zu 75%!

Wer eine preiswerte Alternative zum eigenen Mobilfunker sucht, der wird um so genannte Calling-Cards nicht herumkommen. Es handelt sich im Prinzip um internationale Telefonkarten, welche zuhause gekauft eine Ersparnis von bis zu 75 Prozent bringen können. Auf den Guthabenkarten sind Einwahlnummern angegeben. Wer diese wählt, wird gebeten, die zur Karte gehörige PIN einzugeben. Ist die Abfrage erfolgreich, kann die eigentliche Rufnummer eingegeben werden.

Bei der Einwahl kommen im Regelfall kostenlose 0800-Nummern zum Einsatz. Diese Prozedur funktioniert mit dem Hoteltelefon genauso gut wie an jeder Telefonzelle oder sogar mit dem eigenen Handy. Es kann lediglich das verfügbare Guthaben vertelefoniert werden.

Möchte man im Ausland die Mailbox benutzen, sollte man sie bereits zuhause richtig konfigurieren. In manchen ausländischen Netzen kann man den kleinen Anrufbeantworter nämlich nur mit Hilfe einer Geheimzahl abrufen. Ist diese nicht bekannt, kann man daran, einmal am Urlaubsort angekommen, nichts mehr ändern. Nur im heimischen Netz lässt sich eine Geheimzahl anlegen und verändern. Bedenken Sie auch, dass Anschlüsse und Stromspannungen sich in vielen Ländern von den heimischen unterscheiden, und kaufen Sie sich bereits vor dem Abflug den erforderlichen Adapter und gegebenenfalls einen Spannungswandler.

Was ist eigentlich Roaming?

Überschreitet man die Landesgrenzen, benötigt man auch dort einen Netzbetreiber, über den das Telefonieren ermöglicht wird. Da Netzanbieter wie „T-Mobile“ aber in manchen Ländern nicht vertreten sind, haben diese Anbieter „Roaming-Verträge“ mit ausländischen Mobilfunkbetreibern abgeschlossen. Ist man im Ausland, sucht sich das Handy automatisch ein Netz. Erscheint dann also ein unbekanntes Netz auf dem Handydisplay, sobald sich das Gerät beim Roaming-Partners eingebucht hat.

Theoretisch kann man sich so bedenkenlos überall auf der Welt bewegen, und hat stets die Möglichkeit, mobil zu telefonieren und zu simsen sowie auf seiner bekannten Mobilfunknummer erreichbar zu sein. Selbstverständlich gibt es auch in manch fremdem Land ein „Vodafone“ oder „T-Mobile“, lassen sie sich davon jedoch nicht täuschen: Höhere Kosten fallen trotzdem an. Auch die Benutzung fremder Netze ist mit teilweise enormen Mehrkosten verbunden. Die angefallenen Verbindungskosten werden mit dem deutschen Netzbetreiber zu internen Konditionen abgerechnet, der eigene Anbieter rechnet die Kosten dann mit Ihnen ab.

Wie hoch die Preis sind, ist von Anbieter zu Anbieter und von Land zu Land unterschiedlich. Über einen Euro für eine gesendete SMS oder mehrere Euro für eine gesprochene Minute sind leider keine Seltenheit. Das gilt beim Roaming nicht nur für selbst begonnene Telefonate, sondern auch für empfangene Anrufe. Informieren sie sich am besten schon vor der Abreise, mit welchem ausländischen Anbieter sie am günstigsten im eigenen Netz telefonieren können, und buchen sie sich dann manuell über die Optionen ihres Handys ein.

Der Preis macht den Unterschied: Hier finden Sie den richtigen Tarif für Auslandsgespräche!

Spartipp: Prepaid Cards



Sparpotential bis zu 70%!

Wer in Deutschland eine Prepaid-Karte erwerben will, muss zuerst jede Menge Papierkram hinter sich bringen. In anderen Ländern, beispielsweise den Vereinigten Staaten, ist das ungleich einfacher. Oft sind Gespräche mit einheimischen Prepaid-Karten um ein Vielfaches günstiger als vom eigenen Vertragshandy aus.

Wer vorhat, sich im Urlaubsland eine Prepaid-Karte zu kaufen, sollte sich allerdings vorher genau informieren. Denn wie in Deutschland ist es auch im Ausland nicht möglich, mit jedem Prepaid-Angebot internationale Telefonate zu führen.

Des Weiteren sollte man Informationen über die ausländischen Tarifstrukturen einholen. In einigen Ländern fallen schon bei Gesprächsbeginn Grundkosten von bis zu einem Euro an.

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Kostenfallen im Ausland

Eigentlich eine klasse Idee, diese MMS! Besonders im Ausland. Kurz ein Foto von Kind und Kegel vor Sehenswürdigkeit XY, ein paar nette Worte drunter, und dann an die Neider in der Heimat verschicken. In der Praxis sollten Sie allerdings vom MMS-Versand hinter der deutschen Grenze absehen. Ausländische Roaming-Partner unterstützen zwar in der Regel das benötigte GPRS, allerdings sind die Preise für den Datentransfer häufig gesalzen.

Auch für den Empfand einer MMS greifen die Provider den Urlaubern tief in die Tasche. Hier muss man mit einem Preis von bis zu fünf Euro pro empfangener MMS aus dem Heimatland rechnen. Ein weiterer Stolperstein im Ausland kann die eigentlich praktische Mailbox werden. Kommt keine Verbindung zwischen Anrufer und Angerufenem zustande, bezahlt man bis zu drei Mal. Zuerst muss der Urlauber die durch den Anrufer entstehenden Kosten von der deutschen Grenze bis zum Aufenthaltsort im Ausland übernehmen. Geht der Anruf dann nicht an den Empfänger durch, wandert er aus dem Urlaubsland zurück nach Deutschland, auf die Mailbox. Auch für diese Strecke bezahlt der Kunde. Hört der Handybesitzer die Mailbox später auch noch ab, bezahlt er zum dritten Mal.

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Sie sollten sich also darüber im Klaren sein, welche Kosten möglicherweise auf Sie zukommen. Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte seine Kommunikation aus dem Ausland auf den Versand und Empfang von SMS-Nachrichten beschränken. Der Empfang ist in der Regel kostenfrei. Für den Versand einer SMS können zwischen 29 und 49 Cent anfallen. Was aber immer noch deutlich günstiger ist als ein Telefonat oder eine Bildnachricht.

Reise-Versprechen, Holiday-Special und Co.


Um allzu hohen Rechnungen vorzubeugen und Kunden zu beschwichtigen, bieten alle großen Netzbetreiber mittlerweile Sonderaktionen und Tarife für mobiles Telefonieren im Urlaub an. Zum Teil lassen sich so bis zu 70 Prozent sparen. Während diese Angebote auf den ersten Blick recht interessant aussehen, sollte man sich immer erst über die Rahmenbedingungen informieren. Wer häufig innerhalb der EU unterwegs ist, greift in der Regel ohnehin zur Europa-Flatrate. Generell gilt: Wer im Ausland mobil telefonieren möchte, sollte sich im Vorfeld ausgiebig informieren, und gegebenenfalls auch sein Telefonverhalten an die besonderen Bedingungen anpassen.

Besser als Lottospielen: Aktuelle Tarifaktionen der führenden Netzanbieter finden Sie hier!


Do you speak English?

Im Urlaub zu telefonieren, will gelernt sein. Sich zu verständigen allerdings auch! Mit einem Fernkurs machen Sie sich fit, zum Beispiel in diesen Sprachen:

Übersicht der GSM-Frequenzen

Frequenzband

Uplink (MHz)

Downlink (MHz)

Kontinent

850 MHz

824,0–849,0

869,0–894,0

Amerika

900 MHz

876,0–880,0

921,0–925,0

Asien, Europa

900 MHz

880,0–890,0

925,0–935,0

Europa

900 MHz

890,0–915,0

935,0–960,0

Afrika, Amerika, Asien, Australien, Europa

1800 MHz

1710,0–1785,0

1805,0–1880,0

Afrika, Amerika, Asien, Australien, Europa

1900 MHz

1850,0–1910,0

1930,0–1990,0

Amerika

Wer viel reist, ist nur mit Quadband auf der sicheren Seite. In aktuellen Smartphones gehört die Technologie ohnehin zu den Standards.
 
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