Navi-Lexikon - Handyplex

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Tipps & FAQ

Lexikon der Navigation

Völlig verloren im Buchstabendschungel? Wir klären die wichtigsten Navi-Begriffe!

Von A nach B – Grundsätzliches

Galileo: Ein geplantes europäisches GNSS, das anders als GPS und GLONASS nicht militärisch basiert sein wird.

GLONASS = Global'naya Navigatsionnaya Sputnikovaya Sistema: Oder schlicht "globales Navigationssatellitensystem." Ein GNSS unter Kontrolle des russischen Militärs.

GNSS = Global Navigation Satellite System: Auf gut Deutsch bedeutet das so viel wie "globales Navigationssatellitensystem." Es beschreibt ein sich im Orbit befindliches Satellitennetzwerk zur Positionsbestimmung durch Receiver auf der Erde. GNSS-1 umfasst militärbasierte Geräte der ersten Generation, GNSS-2 rein zivile Geräte der zweiten Generation wie etwas das geplante Galileo-Netzwerk.

GPS = Global Positioning System: Ein GNSS des US-Militärs. Früher wurde die Abkürzung GPS mit GNSS gleichgesetzt, seit dem Start von GLONASS ist mit GPS nur noch das US-Netzwerk gemeint.


Fass mich an! –
Die Basishardware

DIN-(Schacht) = Deutsches Institut für Normung: Fest eingebaute Navigationssysteme zum Nachrüsten werden häufig in den Autoradioschacht des Fahrzeugs eingebaut und ersetzen dort das KFZ-Radio. Damit alle Radios und auch alle Navigationssysteme in alle Autos passen, war eine Normung des deutschen Autoradioschachts nötig. Die DIN legte sie fest. Daher spricht man vom DIN-Schacht.

GPS-Receiver = GPS-Empfänger: Der Teil des Geräts, der die GNSS-Signale empfängt und an das Hauptgerät weiterleitet.

D4Q-Tuner = Digital for Quality-Tuner: Ein fortschrittlicher Radiotuner, dessen analog-digital-hybride Technik extrem klaren Radioempfang gewährleistet.

Monochrom = einfarbig: Bei Navigationssystemen bedeutet dies eine optische Darstellung mit nicht mehr als zwei Farben. Die Bezeichnung ist leicht irreführend, allerdings gilt eine der beiden Farben dabei nur als Hintergrund, die andere als eigentlich gemeinte Darstellungsfarbe.

RISC = Reduced Instruction Set Computing: Eine spezielle Prozessorstruktur, bei der alle Befehle mit reduziertem Sprachsatz ausgeführt werden. Das sorgt für weniger Zeitverbrauch bei der Kommunikation zwischen Prozessor und Befehlsempfänger und somit für schnellere Rechenleistung.


Pfadfinderhilfe –
Die Navigationstechnik

Dynamik = dynamische Routenberechnung: Ein Navigationssystem, das bei der Berechnung der Fahrroute aktuelle Verkehrsinformationen z.B. Staus oder Straßensperren berücksichtigt, betreibt dynamische Navigation. Dazu benötigt es einen TMC-Empfänger.

TMC = Traffic Message Channel: Ein internationales Informationsradioformat, auf dem digital aktuelle Verkehrshinweise rund um die Uhr an TMC-Empfangsgeräte ausgestrahlt werden. Moderne Navigationssysteme mit TMC-Empfänger können damit dynamische Routenberechnung betreiben. TMC wird per RDS übertragen.


Sieht gut aus! –
Displaysysteme

LCD-STN = Liquid Crytsal Display-Super Twisted Nematic: Günstiges, aber langsames Display auf Flüssigkristallbasis. Durch das STN-Verfahren werden immerhin deutlich höhere Kontrastwerte erreicht als bei älteren LCD-Displays.

OLED =Organic Light Emitting Diode: Organisches (Farb-) Display, mit schnellen Reaktionszeiten, geringem Energieverbrauch, aber derzeit noch recht kurzer Lebensdauer.

TFT = Thin Film Transistor: Der Standard unter den Farbdisplays wird in fast allen modernen Displays eingesetzt.


Morsezeichen –
übliche Kommunikationstechniken

BT = Bluetooth: Standard für eine Kurzstrecken-Funkverbindung, z.B. von Navigationsgerät zu Headset oder zur Freisprechanlage im Auto.

IrDa = Infrared Data Association: Nach deren Protokoll entwickelte Kurzstrecken-Funkverbindung, wird mehr und mehr von Bluetooth abgelöst.

USB = Universal Series Bus: Kabelverbindung zur Datenübertragung vom Computer.


Rock around the clock –
Multimedia-Anwendungen

Codec: Mischwort aus den ersten Silben der Worte "Coder" und "Decoder." Ein Codec beschreibt ein Kompressionsverfahren, das auf Dateien angewendet werden kann, um deren Speichergröße zu verringern. Ein bekannter Codec ist z.B. MP3.

JP(E)G = Joint Photographic Experts Group: Ein Bilddateiformat, das auf Grund starker Kompression mit enorm wenig Platz auskommt. Es ist nach seinem Entwicklerteam benannt worden und besonders im Internet und in Geräten mit sehr begrenztem Speicherplatz sehr beliebt.

Picture Viewer: Software zum Betrachten von Bilddateien, mitunter je nach Gerät und Anwendung auf das JPEG-Format beschränkt.

MP3 = MPEG-1 Audio Layer 3: Am Fraunhofer-Institut entwickeltes Verfahren zur Kompression von Musikdateien.

WMA = Windows Media Audio:
Ein Audio-Codec von Microsoft, der zur Kompression z.B. von Musikdateien verwendet wird.

AAC = Advanced Audio Coding:
Ein leistungsstarker Codec, der mehr Leistung bietet als z.B. MP3, allerdings noch nicht weit verbreitet ist.

PCM = Puls Code Modulation: Ein Verfahren zum Digitalisieren von analogen Signalen.

DTS = Digital Theater Sound:
Ein Audioausgabeformat für Soundsysteme mit Surround-Boxensystem. Wird wegen des hohen Datenaufkommens beim Ansprechen der einzelnen Boxen nur auf speicherstarken Datenträgern verwendet (z.B. DVD). DTS ähnelt Dolby Digital, ist diesem aber von der Datenmenge her überlegen.

Cinch: International als RCA bekannt. Ein mittlerweile über 60 Jahre altes, aber immer noch sehr zuverlässiges Kabelformat zur Weitergabe von Audio- und Videosignalen. Hochqualitative Cinch-Kabel verfügen oft über vergoldete Anschlüsse, da dies die Übertragung verbessert.

RDS = Radio Data System: Ein Radioübermittlungssystem zum Transfer von Nicht-Audio-Dateien zu Autoradios (und Handys). Auf diese Weise lassen sich z.B. Sendernamen übermitteln. Auch TMC läuft über RDS.


Wir brauchen Saft! –
Strom und Akkus

Li-Io = Lithium-Ionen-Akku: Kaum Memory-Effekt, hohe Leistung, lange Lebensdauer. Die Entwicklung dieser Technologie ist noch nicht abgeschlossen, daher sind Akkus jüngeren Produktionsdatums unbedingt zu empfehlen.

Li-Poly = Lithium-Polymer-Akku:
Weiterentwicklung des Lithium-Ionen-Akkus mit nochmals erhöhter Energiedichte.


Darf's ein bisschen mehr sein? –
Wechselspeicher

CF = Compact Flash: Ältestes und somit sehr verbreitetes Speichermedium. Mit dem MicroDrive (MD) auch als vollwertige Festplatte in CF-Größe erhältlich.

MMC = MultiMediaCard: Von der Infenion-Tochter Ingentix entwickeltes Speichermedium, häufig wird in mobilen Endgeräten auch die kleinere Variante RS-MMC (für "Reduced Size") eingesetzt.

MS = MemoryStick:
Von Sony und SanDisc entwickelte Speicherkarte.

SD = Secure Digital: Abwärtskompatible und robustere Weiterentwicklung der MultiMediaCard (MMC).

Trilateration: DasTechnik-Teil



Störe meine Kreise nicht!

So, wie genau funzt jetzt diese Trilaterations-Technik? Betrachten Sie zunächst unser kleines Diagram hier in der Box. Mal angenommen, Sie sind der violette Punkt in der Mitte und stehen irgendwo auf der Erde ohne Peilung in der Botanik herum. Wie weiß Ihr Handy jetzt, wo genau es sich befindet? Eigentlich ganz einfach. Es nimmt Kontakt mit den GPS-Satelliten auf. Das sind in unserer Zeichnung jeweils die schwarzen Punkte. Zunächst funkt es den schwarzen Punkt in der Mitte von Kreis 1 an. Nach einer bestimmten Zeit kommt das Signal beim Satelliten an und der kann nun die Entfernung zu Ihrem Handy als Kreis berechnen.

Um Ihre Position auf der Erdkugel herauszufinden, reicht ein Kreis allerdings nicht. Ihr GPS-Sender muss noch zwei weitere Satelliten anfunken. Erst, wenn dann noch auf dieselbe Tour Kreis 2 und Kreis 3 dabei rausgekommen sind und sich die drei Kreise in dem violetten Punkt schneiden, weiß Ihr Handy genau, wo es ist. Na ja, immer noch nicht ganz. Weil die Erde kein zweidimensionales Stück Papier ist wie diese Internetseite muss noch ein vierter Kreis her. Aber den schenken wir uns jetzt einfach mal. Moderne Handys arbeiten übrigens mit A-GPS und funktionieren durch diesen neuen Übertragungsweg sogar noch schneller und zuverlässigerer (z.B. in Tunneln).

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Handy-Schnüffler



Wer suchet, der findet!

Sie wissen vielleicht ganz genau, wohin Sie wollen, können aber ums Verrecken Ihr Handy nicht finden? Auch dafür gibt’s mittlerweile Abhilfe vom Provider. Viele Netzbetreiber bieten einen Service an, bei dem Sie gegen eine Gebühr nach Ihrem Handy suchen können. Meistens geht das ganz bequem über eine Internetseite. Für eine Handy-Ortung kann es unterschiedliche Gründe geben. Vielleicht haben Sie es es verschlampt. Vielleicht haben Sie es einem Kollegen geliehen und wüsstesn jetzt gerne, wo der steckt. Vielleicht hat sich ein Bekannter irgendwo hoffnungslos verlaufen. Oder hat Ihnen  irgendjemand das Bike geklaut und zufälligerweise war Ihr Handy noch in der Seitentasche? Dann führt die Ortung Ihres Telefons die Cops vielleicht sogar zum Langfinger persönlich. Ein klasse Feature, wenn man mal echt Hilfe braucht!


Sprechen Sie fremd?

Mit mobilen Navigationslösungen finden Sie sich (beinahe) überall auf der Welt zurecht. Zumindest geografisch. Am Ziel angekommen, geht es jedoch meist nicht ohne Konversation. Die nötigen Sprachkenntnisse lassen sich vorab bequem im Fernstudium erwerben.

 
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